Ehrung

Für 20 Jahre aktives Musizieren ehrte Vorstand Roland Burst den Schlagzeuger und Trompeter Clemens Burgert (r.). Weil er an der Hauptversammlung verhindert war, empfing er im Laufe des 1. Mai-Tages das Ehrungsabzeichen des Musikvereins. Clemens Burgert begann im Januar in der Musikkapelle und hatte im März schon an der kleinen Trommel seinen ersten Auftritt. Und zwar ganz allein musste er den Rhythmus halten beim Besuch des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Erwin Teufel im Rahmen des Landtagwahlkampfes. Sein schauspielerisches Talent setzte er in vielen Moderationen mit Alexander Litterst und Johannes Schneider bei den Konzerten ein. Seit einigen Jahren organisiert der 33-Jährige verantwortlich das Ziwwl-Fest.

Musiker sind am 1. Mai unterwegs

Die Vorfreude ist groß, dass die gesamte Musikkapelle am Sonntag, 1. Mai, ab sechs Uhr wieder „Der Mai ist gekommen“ spielt, sich an spendierfreudigen „Stationen“ laben darf und natürlich Marsch, Polka und Walzer zum Besten geben kann. Die Blasmusiker um Jürgen Mehrbrei nehmen sich das Dorf zu Fuß vor und starten mit einer neuen Route. Im Oberdorf, nahe der Alten Kirche, erklingen die ersten Töne. Das ist eine Premiere. Danach nimmt die Kapelle auf der oberen Mühlenstraße-Brücke Platz und über die Talstraße geht’s talwärts. Markante Plätze „hiwwe un diwwe“ vom Fautenbach werden angesteuert, um die fröhliche Blasmusik so vielen Einwohnern wie möglich näher zu bringen. Über den Eichberg mit Ehrenmal wandert die Musikerschar auf den Kirchplatz, um den Erstkommunionkindern nach deren Gottesdienst zu gratulieren. Tour-Guide Roland Burst hat den weiteren Verlauf über das Mitteldorf und die Weststraße bis ins Unterdorf geplant. Ob der „harte Kern“ der Musikkapelle noch weitere Meter unter die Musikerschuhe nehmen wird, kann jetzt noch nicht gesagt werden. Aber möglich ist vieles, wenn Wetter und Spielfreude „stimmen“.

Tolle Atmosphäre im Weingut

Eine lähmende Coronapause war der Fautenbacher Brassband Perplex wahrlich nicht anzumerken, als sie am vergangenen Samstag das Weingut-Fest „groovten“. In Oberachern zeigte sich die Formation um Chef Erik Sucher wie in alten Zeiten – spielfreudig, spritzig, spontan und mit herausragenden Solisten gespickt. Da freut man sich schon auf den 3. Juni und das Wieder-Hören beim Stierstallhock.

170 Jahre Klara und Gerhard

170 Jahre Klara und Gerhard – lasst uns endlich feiern“. So lautete die Einladung zum Fest, das coronabedingt mehrfach verschoben werden musste. Jetzt feierten die beiden 85-Jährigen ihre Geburtstage und die Diamantene Hochzeit nach und wurden dabei von der Rentnerbänd unterhalten. Auch der Vorabend-Gottesdienst wurde deshalb von der Kapelle, der Gerhard als Baritonist angehört, gestaltet. Vorstand Roland Burst (r.) gratulierte und dankte Gerhard für seine 70-jährige aktive Musikerzeit und Klara für viele Hilfen und Unterstützungen für die Blasmusik in Fautenbach.

Foto: Musikverein

Blasmusik für die Kommunionkinder

Es ist selten, dass der 1. Mai auf einen Sonntag fällt, an dem auch noch Erstkommunion in Fautenbach gefeiert wird. Am Sonntag, 1. Mai, trifft diese Konstellation zu. Der Musikverein gratuliert den Erstkommunionkindern nach dem Gottesdienst mit einem Ständchen auf dem Kirchplatz. Die Musikanten sind dann schon seit sechs Uhr unterwegs, um den Wonnemonat Mai musikalisch im ganzen Dorf begrüßen zu können.